Ja diese Tränen haben es auch nicht immer einfach, manchmal sollen sie uns aber auch etwas sagen, wir tun uns nur schwer damit, hinzuhören! Wir sind ja mit weinen schon so beschäftigt, da bleibt für die Aufmerksamkeit, die wir ihnen mal schenken sollten kein Platz mehr…und atmen nicht vergessen! Frag dich mal , wie weine ich, warum, wo, und was passiert dabei mit mir, mit meinen Gedanken in meinem Körper! Was tue ich ihm damit an, wenn ich mich z.B hemmungslos in Schluchzen förmlich aufzulösen drohe, oder wegen diesem blöden Selbstmitleid stundenlang nicht aufhören kann und das Resultat davon, wahnsinnige Kopfschmerzen mit brennenden geröteten Augen, Lippen und Nase ist, so das mein Spiegelbild sagen würde, huch wer ist das denn, du hast dich aber verändert, bist da das wirklich? Und stell dir nur mal kurz vor, es würde dich dann fragend anstarren und dich plötzlich mal nach den Gründen für diese Verunstaltung …auslachen? Zugegeben es gibt viele super traurige Gründe, der Verlust geliebter Menschen oder Tiere, Krankheiten, seelische Abgründe genannt auch Depressionen gegen die jemand schwer ankommt, aber sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst, öfter weinen wir doch aus ganz anderen Gründen, die im Tageslicht betrachtet aus viel nichtigeren Beweggründen wie zuvor genannt entstehen, so wie nicht verstanden werden von meinen Kindern,  Familien, Partnern, Freunden oder dem Chef!

 

Dadurch entstehen nämlich auch die Wuttränen, die wir gerne unsichtbar machen würden und unaufhaltsam in unseren Augen aufsteigen und sich verräterisch glitzernd dem Gegenüber zeigen, obwohl das keineswegs gewünscht ist, nicht gerade jetzt denken wir, denn gerade passt es nicht, aber fragen sie, wann denn dann, du bist doch jetzt sehr angespannt, wütend enttäuscht und hoch emotional involviert und nicht erst, wenn du dich in einen Raum zurückziehen kannst! Wir zeigen doch nur an, das es dir nicht egal ist, was da deine Ohren zu hören bekommen haben! Denn dieser Disput oder auch Streit, die Ungerechtigkeit setzen dir eben so zu, da kannst du wenig gegen tun,außer uns mal wieder zu unterdrücken, du kannst es versuchen, aber so manches mal gewinnen auch wir die Oberhand…ärgerlich?

 

Da sind wir auch schon bei den Ärgertränen, es gibt tausend Gelegenheiten wo sie meinen berechtigte Ansprüche zu stellen,sie beruhigen uns vielleicht mit am schnellsten, indem gefragt wird, ist es wirklich soo schlimm gewesen, müssen sich deswegen soviele von uns auf den Weg machen? Denkst du morgen noch genauso, dann können wir ja morgen noch einmal wiederkommen! Also manchmal löst sich Ärger auch in Luft auf z.B wenn wir in meinem Büro darüber gesprochen haben, können sich neue Ansätze und Perspektiven als nützlich erweisen und man sieht wieder klarer wie es besser gehen kann! Viele haben schon erlebt wie gut ein Gespräch erleichtern kann, wenn das Herz ausgeschüttet wird! Ein bisschen Mut gehört dazu, wenn du Fragen oder Anregungen hast meld dich gerne, würde mich über Feedback auch über meine Kolumnen sehr freuen, vielleicht erzählst du ja auch anderen davon 🙂

 

Erleben ist übrigens ein gutes Stichwort für die lustigen, netten,vorwitzigen, Zwerchfell erschütternden ,mit brachialer Gewalt hervortretenden, die Wangen herunter kullernden Freudentränen, für die wir uns manchmal sogar ein kleines bisschen schämen, besonders die Älteren wischen sie verstohlen schnell weg! Dabei sind wir doch die schönsten, die ihr Menschen aus ganzem Herzen weinen könnt und dazu sind wir auch noch wunderbar, seltsam und die glücklichsten Momente dürfen wir mit allen Menschen auf der ganzen Welt teilen!!! Das Beste daran, wir werden von allen am liebsten gezeigt und darüber hinaus auch noch verstanden! Na zugehört-wie hieß der Titel noch gleich ??   Tränen schon mal zugehört…was sagen sie Euch?